Bevor die Helden Prahl der Gerechtigkeit übergeben haben, brachten sie ihn dazu, sein Versteck preiszugeben. Es liegt gut getarnt in den tückischen Sümpfen, die sich östlich des Pfades ins Sturmgebirge in Richtung der prestigischen Grenze erstrecken. Marlin hatte sie bereits vor den dort lebenden Echsenmenschen gewarnt, die ihr Territorium mit grimmiger Entschlossenheit verteidigen. Doch die Gier nach Prahls verborgener Beute trieb die Gruppe voran.
Zwei Stunden folgen sie der Straße Richtung der berüchtigten Höhlen des Chaos, bevor sie in den Morast abbiegen. Kaum haben sie den Sumpf betreten, schwirren gefährliche Blut-Mücken heran. Nur Diamantas schnellen Reflexen und ihrem Bogen ist es zu verdanken, dass die Gruppe ohne giftige Stiche davonkommt. Doch in der ersten Nacht begehen sie einen Fehler, denn ihr wärmendes Lagerfeuer verrät ihre Position.
Am nächsten Morgen blicken die Gefährten in die kalten Augen einer Übermacht an Echsenmenschen. Dank Geralds Besonnenheit kommt es nicht zu Blutvergießen. Sie erklären ihre Absicht, Prahls Lager auszuheben – ein Ziel, das den Echsenmenschen gefällt, da sie die Pfahls Bande loswerden wollen. Unter der Führung eines echsischen Begleiters dringen sie tiefer in den Sumpf vor.
Bald stoßen sie auf Widerstand: Drei Goblin-Bogenschützen und ein Mensch versperren ihnen den Weg. Doch die größte Gefahr bleibt zunächst unsichtbar – ein Halbling, der aus dem Verborgenen mit vergifteten Messern angreift. In einem chaotischen Kampf besiegen die Helden die fünf Angreifer, doch der schlüpfrige Halbling entkommt ihnen.
Gut versteckt hinter dornigen Büschen finden sie Prahls Basis, wo sie reichlich Beute machen: Vorräte, Waffen, Gold und – zur Freude Geralds – ein Zauberbuch.
Der Echsenmensch hält Wort und führt sie auf sicheren Pfaden zurück. Obwohl keine Freundschaft mit dem Sumpfvolk entsteht, handeln die Helden ein Abkommen aus: Künftige Besuche im Sumpf werden sie angekündigen, um den Frieden zu wahren.
Mit fetter Beute und um das Kopfgeld für Prahl reicher, beenden sie die Episode auf der Burg.
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